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Keine Sorgen im Urlaub durch Hausüberwachung

Wie Sie durch “Hausüberwachung” beruhigt in den Urlaub fahren können

Der Urlaub ist gebucht, die Freude steigt, doch irgendwann schleichen sich Überlegungen ein wie „Wenn das jetzt so warm bleibt, wen kann ich bitten, die Blumen zu bewässern?“. Der Stress beginnt oft schon im Vorfeld, und kaum ist man auf Reisen, kommt Argwohn auf, ob alle Lichter ausgeschaltet und alle Fenster zu sind. Entspannung in den Ferien sieht anders aus. Gut, dass es Dienste gibt, die das Haus beaufsichtigen, während man weg ist. Haussitting oder Hausüberwachung (abgeleitet von Housesiiting) ist in unseren Breiten bisher kein weitverbreitetes Thema und wird leider noch viel zu oft missverstanden.

Es gibt inzwischen Firmen, die im Verlauf der Ferien, einer Geschäftsreise oder einer Kur die Sorge und Pflege des Hauses oder der Wohnung übernehmen. In der Regel wird dazu im Vorfeld ein unverbindliches Kennenlerngespräch im Sitting-Objekt geführt, um alle relevanten Dinge gemeinsam zu klären. Ob Blumen besprengen, Rasen mähen, um Tiere kümmern, die Post ins Haus holen, ab und zu mal das Licht anschalten, Lebensmittel für die Rückkehr einkaufen – das Leistungsspektrum einer Haussitting-Firma ist enorm.

Kommt man überein, wird in der Regel ein Vertrag geschlossen, in dem steht, wann die Dienstleistung stattfinden soll, welche Leistungen erbracht werden und wieviel Zeit dafür angedacht ist. So sind allen Beteiligten Dauer und Kosten bekannt. Ferner wird ein Kontakt in den Auftrag mit aufgenommen, der im Fall der Fälle anzurufen ist. Das können auch Adressen von anderen Dienstleistern sein. In einem Haussitting-Vertrag wird auch schriftlich festgehalten, dass zum Beispiel bestimmte Räume vom Haussitter nicht betreten werden dürfen. Während des Sittings wird eine Niederschrift über die Anwesenheit geführt, sodass im Falle eines Einbruchs jener chronologisch akkurat eingegrenzt werden könnte.

Seriöse Dienstleister haben zudem eine Versicherung und AGB´s, die dem Kunden schon vorher Sicherheit geben. Vor Schäden schützt das zwar nicht, doch sind diese dann aber abgesichert.

Hausüberwachung könnte aber auch über die klassischen Aufgaben hinausgehen und im wahren Sinne des Wortes zu verstehen sein (sit heißt übersetzt sitzen). Manche Firmen fixieren sich auf die Pflege von Immobilien, die verkauft werden sollen. Soll zum Beispiel ein leer stehendes Haus aus der Ferne von Verwandten verkauft werden, wird einer Unterhaltung in der Verkaufsphase häufig keine besondere Wichtigkeit mehr beigemessen. Die Wirkung: Das Grundstück wirkt ungepflegt; der potenzielle Käufer bleibt aus. Ungepflegte Immobilien lassen sich beweisbar schwerer verkaufen. Hier setzen Haussitting-Dienstleister an, die das Haus auf den Verkauf vorbereiten und verkaufbar machen.

Die Objektbetreuung im Verlauf des Leerstands erfüllt auch noch einen anderen Zweck: Einige Versicherer sehen davon ab darauf, die Versicherungs-Prämie anzupassen, für den Fall, dass nachgewiesen werden könnte, dass Haus und Grundstückkeineswegs durchweg verwaist ist. Außerdem werden auch so Verbrecher von leer stehenden Häusern ferngehalten.

Sieht die Immobilie ständig bewohnt aus, bleiben Verbrecher fern. Wer folglich eine längere Zeit nicht da ist oder ein leer stehendes Haus verkaufen möchte, kann seine Immobilie in die Hände von Hausüberwachungsfirmen geben.

Haussitting gilt im Übrigen als haushaltsnahe Dienstleistung: 20 Prozent der Kosten können von der Steuer abgesetzt werden.

Dies ist ein Service von: Immobilienmakler HamelnImmobilien Hameln – Klaus Harbich.

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